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Kameras in der Ferienwohnung sind tabu, Kameras außen am Haus sind unter Bedingungen erlaubt. Airbnb verbietet seit dem 30. April 2024 jedes Aufnahmegerät, das einen Innenbereich erfasst, Booking.com untersagt Geräte in allen Räumen, die Gäste allein gemietet haben. Außen gilt: nur das eigene Grundstück, offengelegt im Inserat, mit Hinweisschild, ohne Ton und mit kurzer Speicherdauer.

Allein über Airbnb, Booking.com und Expedia wurden 2025 in Deutschland 68,3 Millionen Übernachtungen in Ferienunterkünften gebucht, rund 94 Prozent davon in Betrieben mit weniger als zehn Betten (Destatis, 28.07.2026). Wer klein vermietet, hat selten jemanden vor Ort, und genau dann liegt der Gedanke an eine Kamera nahe. Unten stehen die Grenzen je Bereich, vier geeignete Geräte und die Kosten einer datenschutzgerechten Lösung über drei Jahre. Der Artikel gibt einen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung.

Wo eine Kamera hängen darf: innen nie, außen nur auf dem eigenen Grundstück

Bereich Airbnb Booking.com Datenschutz und Strafrecht
Innenräume der Wohnung (Flur, Wohn-, Schlaf-, Badezimmer) verboten, auch ausgeschaltet oder nicht angeschlossen verboten in Bereichen, die Gäste allein mieten unbefugte Bildaufnahmen von Personen in einer Wohnung können strafbar sein, bis zu zwei Jahre Freiheitsstrafe (Paragraf 201a StGB)
Gemeinschaftsräume bei Zimmervermietung (Küche, Aufenthaltsraum) verboten erlaubt, Linse darf nicht auf private Bereiche zeigen hohe Hürde nach Art. 6 DSGVO, im Einzelfall abwägen
Sauna, Außendusche, Umkleiden verboten verboten Aufnahmen können unter Paragraf 201a StGB fallen
Eingang, Zufahrt, Stellplatz, Hof (eigenes Grundstück) erlaubt, Standort im Inserat angeben erlaubt, im Extranet angeben in der Regel zulässig mit Hinweisschild, nach Abwägung gemäß Art. 6 Abs. 1 f DSGVO
Straße, Gehweg, Nachbargrundstück nicht geregelt nicht geregelt nach Auffassung der DSK für Private grundsätzlich unzulässig
Lärmsensor ohne Tonaufzeichnung innen erlaubt, nicht in Schlaf- und Badezimmern, Hinweis Pflicht offenlegen kein Ton, keine Bilder: datenschutzrechtlich deutlich unkritischer

Quellen: Airbnb-Hilfe, Artikel 3061, Booking.com Partnerhilfe, Paragraf 201a StGB, DSK-Orientierungshilfe Videoüberwachung, alle abgerufen am 06.10.2026.

Ein Detail aus der Airbnb-Regel wird oft übersehen: Als Aufnahmegerät gilt alles, was Bild oder Ton aufzeichnet oder überträgt, ausdrücklich auch eine Türklingelkamera oder ein Babyfon. Die alte Kamera im Flur, die „sowieso aus ist", verstößt also ebenfalls gegen die Richtlinie. Booking.com zählt zusätzlich Bewegungsmelder und Dezibelmesser zu den Geräten, die offengelegt werden müssen. Verstöße können dort zu Verwarnung, Sperre oder Vertragsende führen.

Datenschutz bei Außenkameras: sieben Pflichten, 72 Stunden Speicherdauer

Vermieten Sie gegen Entgelt und bildet die Kamera Menschen erkennbar ab, ist nach überwiegender Auffassung die Datenschutz-Grundverordnung anzuwenden. Die Ausnahme für rein persönliche oder familiäre Zwecke (Art. 2 Abs. 2 c DSGVO) greift nicht, sobald Gäste, Reinigungskräfte und Lieferanten gefilmt werden. Der Europäische Gerichtshof hat schon 2014 entschieden, dass eine Kamera am Privathaus, die öffentlichen Raum erfasst, nicht unter die Haushaltsausnahme fällt (EuGH, C-212/13).

Die Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz (DSK, Stand 17.07.2020) ist der Maßstab, an dem sich die Aufsichtsbehörden der Länder orientieren. Daraus ergeben sich für Vermieter diese Pflichten:

  1. Berechtigtes Interesse festhalten. Etwa wiederholte Sachbeschädigung an der Zufahrt, Diebstahl vom Stellplatz, unbefugtes Abstellen von Müll. Ein bloßes Gefühl reicht nicht.
  2. Nur das eigene Grundstück. Die Beobachtungsbefugnis endet an der Grundstücksgrenze; Straßen, Gehwege und öffentliche Parkplätze dürfen Private nach Auffassung der DSK grundsätzlich nicht überwachen.
  3. Hinweisschild vor dem überwachten Bereich, auf Augenhöhe, mit Kamerasymbol, Name und Kontakt des Verantwortlichen, Zweck, Rechtsgrundlage, berechtigtem Interesse, Speicherdauer und Hinweis auf weitere Informationen.
  4. Speicherdauer 72 Stunden als Regelfall. Längere Fristen verlangen eine besondere Begründung und gelten nur für den Zeitraum, in dem der Grund tatsächlich besteht.
  5. Kein Ton. Die DSK verweist auf Paragraf 201 StGB und empfiehlt, eine Audiofunktion dauerhaft zu deaktivieren.
  6. Keine anlasslose Sichtung. Aufnahmen werden nur bei einem konkreten Anlass angesehen und gesichert.
  7. Dokumentation. Die Kamera gehört ins Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, das Informationsblatt nach Art. 13 DSGVO liegt in der Wohnung aus oder steht in der digitalen Gästemappe.

Bei Klingelkameras ist die DSK besonders streng: Unbedenklich ist ein System nur, wenn es erst nach dem Klingeln überträgt, nicht dauerhaft speichert, nicht mehr zeigt als ein Türspion und sich nach einigen Sekunden abschaltet. Kombigeräte, die per Bewegung aufzeichnen und dabei den Gehweg erfassen, erfüllen die Anforderungen in der Regel nicht.

Zwei zivilrechtliche Grenzen kommen hinzu. Der Bundesgerichtshof hat 2010 entschieden, dass eine Kamera, die ausschließlich das eigene Grundstück erfasst, grundsätzlich zulässig ist; maßgeblich ist eine Abwägung im Einzelfall (BGH, VI ZR 176/09, Zusammenfassung bei WEKA). Liegt Ihre Ferienwohnung in einer Eigentümergemeinschaft, gehören Hauseingang und Treppenhaus zum Gemeinschaftseigentum. Eine Kamera dort braucht einen Beschluss der Eigentümer, und der BGH hat dafür 2013 strenge Voraussetzungen formuliert (BGH, V ZR 220/12, Bericht bei Haufe).

Bei Verstößen sind Bußgelder nach Art. 83 DSGVO möglich, außerdem Unterlassungsansprüche der Nachbarn und bei Plattformen die Sperre des Inserats.

Illustration: Haus mit Außenkamera an der Hauswand, deren Blickfeld nur den Hof neben dem Haus erfasst, daneben die Hinweise nur eigenes Grundstück, kein Ton, 72 Stunden speichern und Hinweisschild, dazu die Zimmerwache-Eule mit Lupe
Außenkamera an der Ferienwohnung: nur das eigene Grundstück, kein Ton, 72 Stunden Speicherdauer und ein Hinweisschild vor dem überwachten Bereich.

Kamera als Schadensbeleg: Booking.com akzeptiert keine Aufnahmen von Gästen

Viele Vermieter wollen eine Kamera, um Schäden nachweisen zu können. Bei Booking.com hilft das wenig: In der Anleitung zu Schadensanträgen steht ausdrücklich, dass Aufnahmen von Überwachungskameras, die Gäste zeigen, nicht als Beleg hochgeladen werden dürfen (Booking.com Partnerhilfe, Schadensrichtlinien, abgerufen am 06.10.2026). Verlangt werden eine Beschreibung, Fotos des Schadens und Rechnungen.

Der eigentliche Nutzen einer Außenkamera liegt deshalb woanders: Sie schreckt ab, sie zeigt, ob jemand nachts den Stellplatz blockiert, und sie klärt Vorfälle mit Dritten, etwa Vandalismus an der Zufahrt. Für Schäden in der Wohnung bleiben Übergabefotos und eine saubere Dokumentation entscheidend; mehr dazu im Ratgeber zur Kaution bei der Ferienwohnung und zu Versicherungen für Vermieter.

Vier Außenkameras im Vergleich: 40,90 bis 249,95 Euro

Für Ferienwohnungen und Monteurzimmer zählen andere Eigenschaften als im Eigenheim: lokale Speicherung mit einstellbarer Löschfrist, Privatzonen zum Schwärzen von Gehweg und Nachbargrundstück, ein abschaltbares Mikrofon und eine Stromversorgung, die ohne Besuch vor Ort funktioniert.

Modell Preis ab Stärken Schwächen Für wen geeignet
TP-Link Tapo C320WS 40,90 Euro (Geizhals, 06.10.2026) bei Amazon* 2K-Auflösung, microSD bis 256 GB, Privatzonen, IP66 braucht Steckdose in Reichweite (3-Meter-Kabel), Mikrofon eingebaut Hauseingang oder Stellplatz mit Außensteckdose
Reolink Argus 4 Pro inkl. Solarpanel 159,99 Euro (Geizhals, 02.10.2026) bei Amazon* Akku 5.000 mAh mit Solar, 180-Grad-Blickwinkel, lokale Speicherung ohne Abo, IP66 Hersteller nennt Bewegungszonen, aber keine Privatzonen; breiter Blickwinkel erfasst schnell Straße oder Nachbarn Zufahrten und Höfe ohne Stromanschluss, sorgfältige Ausrichtung nötig
eufy SoloCam S340 109,00 Euro (Geizhals, 04.10.2026) bei Amazon* Solar und Akku, 8 GB interner Speicher plus microSD bis 128 GB, kein Abo nötig, schwenkbar Privatzonen vom Hersteller nicht angegeben, schwenkbare Optik muss fest auf das Grundstück eingestellt bleiben einzelne Stellplätze oder Gartenzugänge ohne Kabel
Bosch Smart Home Eyes Außenkamera II 249,95 Euro (Geizhals, Oktober 2026; Herstellershop 359,95 Euro) bei Amazon* Funktion „Bereiche schwärzen" für Gehweg und Nachbargarten, Licht integriert, kein Abo nötig (100 Clips 7 Tage kostenlos, Cloud+ optional 2,99 Euro im Monat) 230-Volt-Anschluss durch Elektrofachkraft, nur 1080p, IP55; kostenlose Cloud-Clips bleiben 7 Tage, länger als die 72-Stunden-Regel der DSK, daher nach Prüfung löschen Eingänge in Mehrparteien- und Reihenlagen, wo Maskierung entscheidend ist

Technische Angaben laut Geizhals und Herstellerseiten von TP-Link, Reolink, Anker/eufy und Bosch, abgerufen am 06.10.2026. Ob sich das Mikrofon dauerhaft abschalten lässt, nennen die Hersteller auf den Produktseiten nicht; prüfen Sie das vor dem Kauf in der Bedienungsanleitung.

Für die microSD-Karte empfiehlt sich eine Karte für Dauerbeschreibung, etwa die SanDisk High Endurance 128 GB ab 33,99 Euro (Geizhals, 06.10.2026, bei Amazon*). Gewöhnliche Karten verschleißen bei Ringaufzeichnung schneller.

Rechenbeispiel: Außenkamera über drei Jahre ab 2,90 Euro je Wohnung und Monat

Ausgangslage: zwei Ferienwohnungen in einem Haus, gemeinsamer Hof mit zwei Stellplätzen, eine Kamera soll Hof und Hauseingang erfassen. Betrachtet werden 36 Monate.

Posten Variante A: Tapo C320WS Variante B: Argus 4 Pro mit Solar Variante C: Bosch Eyes II
Kamera 40,90 Euro 159,99 Euro 249,95 Euro
microSD 128 GB 33,99 Euro 33,99 Euro entfällt
Hinweisschild (Redaktionsschätzung) 15,00 Euro 15,00 Euro 15,00 Euro
Montage, Außensteckdose oder 230-Volt-Anschluss (Redaktionsschätzung) 120,00 Euro 0,00 Euro 150,00 Euro
Cloud-Speicher, optional 0,00 Euro 0,00 Euro 107,64 Euro (36 x 2,99 Euro)
Summe 36 Monate 209,89 Euro 208,98 Euro 522,59 Euro
je Monat 5,83 Euro 5,81 Euro 14,52 Euro
je Wohnung und Monat 2,92 Euro 2,90 Euro 7,26 Euro

Die Rechnung zeigt zweierlei. Erstens unterscheiden sich die beiden einfachen Varianten kaum, sobald die Montage eingerechnet wird. Ist bereits eine Außensteckdose vorhanden, sinkt Variante A auf 89,89 Euro. Zweitens ist der Gerätepreis nicht der entscheidende Faktor, sondern die Frage, ob Sie Nachbargrundstück und Gehweg sauber ausblenden können. Wer das mit einer Weitwinkelkamera nicht schafft, riskiert eine Unterlassungsforderung, die schnell teurer wird als jede Kamera. Wie solche Posten in den Preis je Nacht eingehen, zeigt die Rechnung im Ratgeber Monteurzimmer-Preise kalkulieren.

Entscheidungshilfe: Wann ein Lärmsensor oder Smart Lock besser passt als eine Kamera

  • Wenn Sie ein ganzes Haus oder eine ganze Wohnung vermieten, dann gehört keine Kamera nach innen und keine auf Terrasse oder Garten, die Gäste allein nutzen. Booking.com zählt diese Flächen bei Vermietung der ganzen Unterkunft nicht zu den Gemeinschaftsbereichen.
  • Wenn Sie Monteurzimmer mit gemeinsamer Küche vermieten, dann ist eine Kamera in der Küche bei Airbnb ausgeschlossen und bei Booking.com zwar erlaubt, datenschutzrechtlich aber kaum zu begründen. Klare Regeln in der Hausordnung und ein abschließbares Fach je Bewohner lösen das Problem meist besser.
  • Wenn Ihr Anliegen Partys und Lärm sind, dann ist ein Lärmsensor ohne Tonaufzeichnung das passende Mittel. Airbnb erlaubt ihn innen, ausgenommen Schlaf- und Badezimmer, wenn Sie im Inserat darauf hinweisen.
  • Wenn es um Schlüssel und Zutritt geht, dann löst ein Zugangssystem mit Protokoll mehr als eine Kamera. Vergleiche dazu stehen im Ratgeber zum Smart Lock für die Ferienwohnung und zum Check-in ohne Personal.
  • Wenn die Wohnung in einer Eigentümergemeinschaft liegt, dann nur mit Beschluss der Gemeinschaft im Eingang und Treppenhaus, sonst ausschließlich im Bereich Ihres Sondereigentums außen, etwa am eigenen Stellplatz, sofern die Teilungserklärung das zulässt.
  • Wenn Sie keinen konkreten Anlass nennen können, dann verzichten Sie auf die Kamera. Ohne berechtigtes Interesse hält die Abwägung nach Art. 6 DSGVO nicht.

Checkliste: 11 Punkte vor dem Einschalten der Außenkamera

  • ☐ Anlass und Zweck schriftlich festgehalten (zum Beispiel: Sachbeschädigung an der Zufahrt im Frühjahr)
  • ☐ Bildausschnitt geprüft: nur eigenes Grundstück, Gehweg und Nachbarn per Privatzone geschwärzt
  • ☐ Kein Blick in Fenster, Terrasse oder Garten, den Gäste allein nutzen
  • ☐ Mikrofon in der App abgeschaltet, nach Firmware-Updates erneut geprüft
  • ☐ Ringspeicher auf 72 Stunden eingestellt, Cloud-Upload aus oder auf dieselbe Frist begrenzt
  • ☐ Hinweisschild auf Augenhöhe vor dem überwachten Bereich angebracht
  • ☐ Informationsblatt nach Art. 13 DSGVO in der Gästemappe
  • ☐ Airbnb: Kontrollkästchen „Überwachungskamera im Außenbereich vorhanden" gesetzt und Standort beschrieben
  • ☐ Booking.com: Gerät im Extranet unter Ausstattung und Services angegeben
  • ☐ Zugang zur Kamera-App nur für Sie, Passwort geändert, Zwei-Faktor-Anmeldung aktiv
  • ☐ Eintrag im Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten

Mustertexte für Inserat, Hinweisschild und Anreisenachricht

Inserat (Airbnb und Booking.com): „An der Außenseite des Hauses hängt eine Kamera über dem Hauseingang. Sie erfasst nur den Eingang und den Hof mit den Stellplätzen, keine Fenster und keine Terrasse. Sie zeichnet keinen Ton auf, Aufnahmen werden nach 72 Stunden automatisch gelöscht. In der Wohnung gibt es keine Kameras."

Hinweisschild: „Videoüberwachung. Verantwortlich: [Name, Anschrift, Telefon, E-Mail]. Zweck: Schutz vor Sachbeschädigung und Diebstahl im Eingangs- und Hofbereich. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 f DSGVO, berechtigtes Interesse am Schutz des Eigentums. Speicherdauer: 72 Stunden. Weitere Informationen, auch zu Ihren Rechten: Informationsblatt in der Gästemappe oder unter [Link]."

Satz für die Anreisenachricht: „Zur Orientierung: Über dem Hauseingang hängt eine Außenkamera ohne Tonaufnahme, die nur Eingang und Hof zeigt. In der Wohnung selbst gibt es keine Kamera."

Beschwerde über die Kamera: sechs Schritte, Auskunft innerhalb eines Monats

  1. Sofort antworten und sachlich erklären, was die Kamera erfasst, mit Verweis auf Inserat und Schild.
  2. Bildausschnitt als Screenshot senden, wenn der Gast zweifelt. Das klärt die meisten Fälle.
  3. Bei berechtigtem Einwand die Kamera für den Aufenthalt abschalten und das schriftlich bestätigen.
  4. Auskunftsersuchen nach Art. 15 DSGVO ernst nehmen: Innerhalb eines Monats antworten, gespeicherte Sequenzen nennen oder bestätigen, dass nach 72 Stunden gelöscht wurde.
  5. Bei Nachbarbeschwerden Bildausschnitt gemeinsam prüfen und Privatzone erweitern, bevor es zu einer Unterlassungsforderung kommt.
  6. Wurde Ihnen eine Innenkamera vorgeworfen, sofort mit Fotos der Räume reagieren und den Plattform-Support einbinden; bei Airbnb und Booking.com drohen sonst Sperren.

Kamerafrage vor der Buchung: eine Antwort, die zu Inserat und Schild passt

Aus unseren eigenen Ferienwohnungen und Monteurzimmern in Berlin und Brandenburg kennen wir das Muster: Die Frage „Gibt es Kameras?“ kommt selten am Schild, sondern als Nachricht vor der Buchung, oft spätabends. Wer erst Stunden später antwortet, verliert die Buchung leicht an das nächste Inserat. Hilfreich ist eine einheitliche Antwort, die wörtlich zu Inserat und Hinweisschild passt, etwa der Satz für die Anreisenachricht oben. Zimmerwache übernimmt für Vermieter einen Teil dieser Arbeit: Gästenachrichten aus Airbnb, Booking.com und E-Mail, Anrufe rund um die Uhr und die Reinigung je Buchung mit Ihrer Reinigungskraft. Ihre Preise und Ihre Konten bleiben dabei bei Ihnen. Mehr dazu unter So funktioniert es.

Dieser Artikel ersetzt keine Rechtsberatung. Ob eine Kamera an Ihrem Objekt zulässig ist, hängt vom Einzelfall ab; im Zweifel hilft die Datenschutzaufsicht Ihres Bundeslandes oder eine fachkundige Kanzlei.

Quellen